Hypnosetherapie im Seetal Luzern

#Fall – MS Multiple Sklerose

 

Anamnese und Ziel
Kundin, 32-jährig, verheiratet, 2 Kinder, seit ihrem 20. Lebensjahr mit der Diagnose MS unterwegs. Sie entschied sich für eine Hypnosetherapie, weil sie gehört hat, dass Hypnose bei MS gute bis sehr gute Resultate erzielt. Ihre Ziele: Keine Medikamente und „Schübe” mehr, leicht, offen, gelassen und entspannt ihr Leben leben.

Die Kundin wuchs in einem beschaulichen Elternhaus mit zwei jüngeren Brüdern auf und besuchte erfolgreich die Primar- und Sekundarschule. Sie lernte ihren Wunschberuf Innendekorateurin. Mit etwa 18 Jahren stellte die Kundin erste MS-Anzeichen fest: Sehbeeinträchtigungen im Auge rechts, Lähmungserscheinungen in den Händen und Füssen rechts. Laufende körperliche „Schübe” verhinderten ein unkompliziertes spontanes Berufs- und Teenie-Leben. Nach ca. zwei Jahren, mit ungefähr 20, erfolgte die Diagnose MS mit entsprechender Medikamenteneinstellung. Mit 22 Jahren lernte die Kundin ihren jetzigen Mann und Vater ihrer beiden Kinder kennen. Vor der ersten Schwangerschaft mit 28 Jahren wurden in Absprache mit dem Arzt ihre Medikamente abgesetzt und bis jetzt (zweites Kind geboren und Stillzeit) nicht wieder eingenommen. Und der Wunsch der Kundin ist, dass dies so bleibt.

Die erste Sitzung diente der ausführlichen Anamnese und Festlegung der Ziele. Die Kundin beschrieb sich zusätzlich als Kontrollfreak, sei eher starr und stur und nervt sich schnell, wenn ihr die Fäden aus den Händen genommen werden. Auch sei ihr Energielevel ab und an eher niedrig und das Bild eines Menschen im Rollstuhl gehe ihr nicht aus dem Kopf.

Behandlung
Die Hypnose wurde eingeleitet und ihre Gefühle von “Angst, Hilflosigkeit ggü. der Krankheit MS, etc.” verstärkt. In Hypnose führte ich die Kundin zurück zur Ursache, zu den Ereignissen, welche im Zusammenhang mit den heute bekannten Gefühlen stehen. Es traten einige “Kindheitserinnerungen/-traumatas” auf, welche aufgelöst werden durften. So fühlte sie sich unter anderem erstmals ängstlich und hilflos, als sie bei ihrer eigenen, eher schwierigen Geburt massiven Druck am Körper verspürte. Folgeereignisse eruierten wir mit 5/6 Jahren, als niemand zu Hause war, nach ihrer Heimkehr vom Kindergarten. In der 4 Klasse erfuhr sie, dass ihre Mutter an Krebs erkrankte und weiter blieben mit 17 Jahren erste Beziehungsverletzungen, welche an die bereits bekannten Gefühlen traurig und hilflos sein andockten, in ihrem System hängen. Ebenfalls erlitt sie einen operativen Eingriff infolge einer Krebsdiagnose. Mit 27 Jahren verarbeitete sie die endgültige Trennung ihrer Eltern nicht vollends. Dem nicht genug: Es folgte einen Herzinfarkt ihres Vaters und schliesslich in diesem Jahr der Tod ihrer Mutter durch Herzversagen.

Zusammen „lösten“ wir die Situationen auf. Die Kundin stellte fest, dass sämtliche Ereignisse final mit dem Thema Verantwortung zu tun hatten. Immer wieder übernahm sie bewusst oder unbewusst Verantwortung für sich und ihre Familie. Am Ende der ersten Sitzung fühlte sie sich sehr gut, leicht und befreit. Wie wunderbar, denn genau die Gefühle von leicht, frei, offen, entspannt, gelassen sein benötigt die Kundin, um keine Medikamente mehr einnehmen zu müssen und keine MS-„Schübe“ mehr zu produzieren.

In der zweiten Sitzung befassten wir uns nochmals mit der Vergangenheit. Wir arbeiteten vor allem mit den Personen, welche der Kundin in der Vergangenheit nichts Gutes taten. Vergebungen waren angesagt und von der Kundin sehr erfolgreich durchgeführt. Weiter wurden viele Suggestionen in Bezug auf die Stärkung ihres Immunsystems platziert. Wiederum verliess sie meine Praxis mit den Worten: „Ich fühle mich sehr ruhig und leicht.“ Daran und ihrem persönlichen Ziel – keine Medikamente, keine Schübe – arbeiten wir in weiteren Sitzungen.

Multiple Sklerose
Multiple Sklerose ist eine Nervenkrankheit. Erstmals ist das Bewusstsein dafür zu schärfen. MS lähmt, wenn sie nicht ernst resp. auf die leichte Schulter genommen wird. MS ist als Krankheit anzunehmen und ANZUSCHAUEN! Sie darf nicht locker, zu locker genommen werden. Das bedeutet, dass das Leben erstmals auf allen Ebenen betrachtet und nötigenfalls geändert und/oder umgestellt werden muss. Alles was besser wird, darf sein!

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Portrait Beatrice Weibel

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